Unsere Sammlung glänzt in internationalen Museen
Drei bedeutende Kunstwerke aus unserer Sammlung reisen vorübergehend in renommierte Museen im Ausland: „Die Kunstkammer von Cornelis van der Geest”, das silberne Prunk-Set aus Rubens’ eigener Sammlung sowie das „Selbstporträt” von Anthony van Dyck können in Kürze im Kunsthistorischen Museum in Wien, im Victoria & Albert Museum in London und im Palazzo Ducale in Genua bewundert werden.
Vom Prado ins Kunsthistorische Museum
Die Kunstkammer von Cornelis van der Geest (1628) des Antwerpener Malers Willem van Haecht (1593–1637) zählt zu den Prunkstücken der Sammlung des Rubenshuis. Das flämische Meisterwerk bereicherte in den vergangenen zwei Jahren die Dauerausstellung des Museo del Prado in Madrid.
Ab Ende Januar wird Van Haechts „Kunstkammer“ zum Publikumsmagneten der Ausstellung „Dealing in Splendour. A History of the European Art Market” im Liechtenstein Garden Palace in Wien (30.01.–06.04.26) und erhält danach dann einen Platz in der Dauerausstellung des Kunsthistorischen Museums (KMH).
Victoria & Albert Museum, London
Ein weiteres flämisches Spitzenstück ist das reich verzierte silberne Prunk-Set (1635–1636) aus Rubens’ Privatbesitz. Dieses herausragende Beispiel Antwerpener Silberschmiedekunst des 17. Jahrhunderts ist Ende Januar auf der BRAFA Art Fair in Brüssel zu sehen.
Ab Ende März wird das Prunk-Set dann im Victoria & Albert Museum in London, einem der weltweit führenden Museen für angewandte Kunst, ausgestellt.
Palazzo Ducale, Genua
Ein kleines, doch wirklich außergewöhnliches Gemälde der Sammlung ist das Selbstporträt (1616–1617) von Anthony van Dyck. Seit der Wiedereröffnung des Rubenshuis ist es Bestandteil von Rubens Experience.
Im März reist das Selbstbildnis zur großen Van Dyck-Ausstellung „Van Dyck the European: The Journey of a Genius from Antwerp to Genoa and London” (21.03.–19.07.26) im Palazzo Ducale in Genua und wird dort als eines der Hauptwerke präsentiert.